Mit der Veranstaltung „Free Bitflows“ sollte kurz darauf der freie Zugang zu und die Verbreitung von Wissen diskutiert werden. Gemeinsam mit der vierten Auflage von „free re:public“ war dies einer der letzten Versuche, um am Karlsplatz doch noch eine exemplarische Realisierung von Öffentlichkeit zu erreichen. Anstelle des viel zitierten Kunstplatzes blieb letztlich Österreichs erste „Schutzzone“, die polizeiliche Ordnung und null Toleranz gegenüber den als „Sicherheitsrisiko“ eingestuften Gruppen signalisieren sollte. Und auch für Public Netbase hatte die beständige Verletzung dieser Sicherheitszone Konsequenzen: Anfang 2006 gab die Stadt Wien ihre Entscheidung bekannt, sämtliche Gelder für die Medienkulturinstitution zu streichen. Für den Karlsplatz bleibt allerdings die Frage bestehen, in welcher Art von Stadt die Menschen leben wollen.